250.000 Euro als Wunschsumme für die Immobilienfinanzierung

OPTIFIN-Report zeigt deutliche regionale Unterschiede und einen Rückgang bei Umschuldungen
von office@era.at – 27. Aug 2026

Wer in Österreich eine Immobilie finanzieren möchte, fragt im Median einen Kredit von rund 250.000 Euro an. Das geht aus dem neuen OPTIFIN-Report „Wie Österreich finanziert 2026“ hervor, der auf mehreren tausend anonymisierten Finanzierungsanfragen basiert.

Im ersten Halbjahr 2026 stieg die durchschnittliche Wunschsumme nach dem Ende der KIM-Verordnung auf rund 255.000 Euro und erreichte damit den höchsten Wert seit 2019. Laut OPTIFIN-Geschäftsführer Mario Schantl passen viele Interessenten dabei weniger die gewünschte Finanzierungssumme an die Marktentwicklung an, sondern vielmehr das geplante Immobilienprojekt an das verfügbare Budget.

Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Bundesländern. In Vorarlberg liegt die angefragte Kreditsumme im Median bei 300.000 Euro und damit österreichweit am höchsten. Im Burgenland werden hingegen durchschnittlich lediglich 175.000 Euro angefragt. Wien liegt mit einem Median von 250.000 Euro im österreichischen Mittelfeld.

Gleichzeitig verliert das Thema Umschuldung wieder an Bedeutung. Während 2024 noch beinahe jede fünfte Finanzierungsanfrage auf eine Umschuldung entfiel, ist es 2026 nur noch etwa jede achte. Dafür nimmt der Anteil der Finanzierungen für Immobilienkäufe zu und erreicht mittlerweile 71 Prozent.

Weitere Ergebnisse, Grafiken und Informationen zur Methodik veröffentlicht OPTIFIN unter www.optifin.at/wie-oesterreich-finanziert.